Das sind wir

Die Kokerei von ArcelorMittal Bremen am Standort Bottrop besteht aus drei Batterien mit insgesamt 146 Öfen und ist für eine Jahresproduktion von knapp zwei Millionen Tonnen Koks ausgelegt.

Der erzeugte Koks wird als Reduktionsmittel zur Roheisenproduktion im Bremer Hochofenwerk und auch an weiteren Standorten im ArcelorMittal-Konzern eingesetzt. Als großes Industrieunternehmen verfolgt ArcelorMittal eine klare Strategie, um Prozesse, Umweltleistung und Energieverbrauch kontinuierlich zu verbessern.

Kokerei Prosper mit fast 100-jähriger Tradition

Am Standort Bottrop wird seit 1928 Koks hergestellt. Dabei wird Kohle unter Luftabschluss in 146 Öfen auf über 1.000 Grad Celsius erhitzt und zu Koks gebacken – und das rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die Kokerei Prosper produziert derzeit jährlich rund 1,2 Millionen Tonnen Koks. Die Kokerei wurde 2011 vom Stahlkonzern ArcelorMittal übernommen, der den Koks für seine Hochöfen vor allem am Standort Bremen verwendet.
 

Nachhaltig und verantwortungsbewusst

Als ArcelorMittal Bremen-Standort zählt die Kokerei Bottrop zu den ersten ResponsibleSteel™-zertifizierten Standorten weltweit.

Die Kokerei hat in den letzten Jahren nicht nur in den Umweltschutz investiert, sondern auch aktiv und intensiv an der ResponsibleSteel™-Zertifizierung gearbeitet. Das ResponsibleSteel™-Schild, das seit Oktober 2021 am Verwaltungsgebäude hängt, ist ein Zeichen dafür, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat. Es ist Erinnerung an drei Jahre voller intensiver Vorbereitung und Sinnbild für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln. „Wir sind stolz auf unsere Teams vor Ort und darauf, was sie geleistet haben und Tag für Tag leisten“, sagt Standortleiter Dr. Thomas Degen. „Auch in Zukunft stellen wir uns allen sozialen und ökologischen Herausforderungen, die auf uns zukommen.“

Über ResponsibleSteel™
ResponsibleSteel™ ist eine gemeinnützige Organisation, die Nachhaltigkeitsstandards und ein unabhängiges Zertifizierungsprogramm für die Stahlwertschöpfungskette entwickelt hat. Im Kern handelt es sich dabei um eine Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. An dieser einzigartigen Initiative sind inzwischen über 40 Mitglieder und Partner beteiligt, die sich aus Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf der ganzen Welt zusammensetzen.

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